Wettbewerb: 2017
Realisierung: 2019–2024
Bauherrschaft: Pensionskasse Zürcher Kantonalbank
Im Schatten des Zürichberg wachsen die ehemaligen Strassendörfer des Glatttals zu einem kontinuierlichen Stadtkörper zusammen. Durch diesen fliesst der Verkehr stockend, und die Glatt gemächlich. Die emsige Bautätigkeit hingegen ist beinahe hektisch. So auch in Dübendorf mit der Überbauung Lerchenfeld. Unweit des Zentrums ersetzen zwei abgewinkelte und gegen Süden hin offene Gebäudekörper eine Nachkriegssiedlung mit monotonen Zeilen und Abstandsgrün.
Die 2024 fertiggestellten Gebäude schaffen dank ihrer präzisen Setzung zwei grosszügige Höfe, die mit der Monotonie der Vorstadt brechen. Die sorgfältig gegliederten Baukörper verfügen mit einem Hochparterre zur Strasse hin über ein städtisches Element und verbinden dieses mit einem Gartenaustritt zum üppig begrünten Hof und den Vorzügen des ländlichen Wohnens. Filigrane Balkontürme und stehende Fenster betonen die Vertikalität des urbanen Bauens. Die als Mehrspänner organisierten Treppenhäuser liegen wie Gelenke an den Schnittstellen zwischen den Baukörpern. Die Wohnungen betritt man über ein Entrée, das den Nachtbereich mit dem Tagesbereich verbindet. Letzterer wird durch eine Eckloggia in Wohn- und Essbereich zoniert. Dank ihrer abgewinkelten, körperhaften Volumina mit typologischer Diversität kommt das Lerchenfeld einer organisch gewachsenen, offenen Blockrandstruktur nahe. Diese urbane Typologie baut über den eigenen Parzellenrand hinaus räumliche Bezüge auf und ist der gemeinsamen Stadtwerdung des Glatttals verpflichtet, ohne dabei dessen ländliche Wurzeln aufzugeben.
Dübendorf wächst rasant und mit ihm die Überbauung Lerchenfeld. Unweit vom Zentrum ersetzen zwei abgewinkelte und gegen Süden hin offene Gebäudekörper eine Nachkriegssiedlung mit Zeilen und Abstandsgrün. Die 2024 fertiggestellten Gebäude schaffen dank ihrer Setzung zwei grosszügige Höfe, welche mit der Monotonie der Vorstadt brechen. Die sorgfältig gegliederten Baukörper verfügen über ein Hochparterre zur Strasse und einen Gartenaustritt zum üppig begrünten Hof. Dank ihrer körperhaften Volumen mit typologischer Diversität kommt das Lerchenfeld einer offenen Blockrandstruktur nahe, die über den eigenen Parzellenrand hinaus Bezüge aufbaut und somit der Stadtwerdung verpflichtet ist.





Lerchenfeld, Dübendorf
Team:
Alexander Kral-Müller, Mario Sgier, Juliette Richet, Mariana Silva, Marine Wyssbrod, Maximilian Pixner, Jan Schneider, Xiao Lu, Nikolai Göldi, Lukas Pauli, Alina Lustenberger, Kevin Rubin, Gil Lengsfeld, Alexandra Arndt, Andrea Marco Zarn
Projektleitung: Elias Güse, Christian Brawand, Sabine Ricken, Michael Meyer
In Zusammenarbeit mit: Schmid Landschaften, Zürich; befair partners, Zürich; wlw Bauingenieure, Zürich; Concept-G, Winterthur





