Info

Haus Albisrieden
Zürich

Direktauftrag: 2009
Realisierung: 2010–2012
Bauherrschaft: privat
Auszeichnung: best architects 14

Wie ein Findling krallt sich das Haus am Lyrenweg in den steilen Seitenhang des Uetlibergs. Der facettierte Monolith in Sichtbeton erhält dank einer annähernden Symmetrie und der geführten Ausblicke eine barocke Qualität. An der Schnittstelle von Limmatstadt und Tannenwald gelegen, profitiert das 2012 erbaute Haus durch seine präzise Gestaltung von beidem. Den Grenz-, Waldabständen und Bauhöhen der zerklüfteten Parzelle folgend ergibt sich das komplexe Volumen. Diese, auf der Längsseite eingeschnürte Grundfigur, übernimmt die Qualität des diagonalen Blicks auf Zürich in Anlehnung an die bestehenden Bauten der Siedlung von 1937.

Talseitig wirkt das Volumen durch die Erkerfenster und die fassadenmittigen Überhöhungen turmartig. Hangseitig führen die Eckfenster direkt in den Garten und die Attika- und Dachterrasse prägen die Erscheinung. Dank der Massivbauweise konnte der Innenraum von Stützen freigespielt werden. Enfiladen entlang der Fassade und Trennwände, die in ihrer Funktion und Materialisierung klar unterschieden sind vom Sichtbeton der tragenden Fassade, machen dieses Prinzip sichtbar. Im Gebäude sind zwei Maisonette-Familienwohnungen übereinander organisiert, die von einem Hangweg im Westen erschlossen werden. Die untere Wohnung wird direkt im Erdgeschoss mit den Schlaf- und Arbeitsräumen betreten, um über eine rückwärtige Treppe in das Wohngeschoss im ersten Obergeschoss zu gelangen. Auf der gleichen Ebene betritt man die obere Wohnung über ein kleines Entrée, das über eine Treppe mit dem Schlafgeschoss im zweiten Obergeschoss verbunden ist und über eine überhohe Raumnische zu der nördlich gelegenen Treppe führt, die sowohl das Wohngeschoss in der Attika als auch die Dachterrasse erschliesst. 

Wie ein Findling krallt sich das Haus am Lyrenweg in den steilen Seitenhang des Uetlibergs. An der Schnittstelle von Limmatstadt und dem Wald Altholz gelegen, profitiert das 2012 erbaute Haus, durch seine Gestaltung, von beidem. Das Volumen übernimmt die Qualität des diagonalen Blicks auf Zürich, in Anlehnung an die Bauten der Siedlung von 1937. Talseitig wirkt das Gebäude durch die Erkerfenster und die fassadenmittigen Überhöhungen turmartig. Hangseitig führen die Eckfenster direkt in den Garten und die Attika- und Dachterrasse prägen die Erscheinung. Im Gebäude sind zwei Maisonette-Familienwohnungen übereinander organisiert.

Team:
Benjamin Locher, Bastian Schläpfer
Projektleitung: Julia Geissler


In Zusammenarbeit mit:
Müller Illien Landschaftsarchitekten, Zürich; Synaxis Bauingenieure, Zürich; Kunst am Bau von Katalin Deér, St.Gallen


Haus Albisrieden, Zürich
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