Info

Hochbord
Dübendorf

Studie: 2015
Realisierung: 2016–2022
Bauherrschaft: Anlagestiftung Turidomus

Am nördlichen Fuss des Zürichberg, zwischen dem Siedlungskern von Dübendorf und dem Bahnhof Stettbach, liegt das Hochbord Quartier. An dessen Kopf liegt das «Hoffnig Areal» in direkter Nachbarschaft zum S-Bahnhof. Dieser bildet seit seinem Bau im Jahr 1990 gewissermassen ein modernes Stadttor. Ab hier beträgt die Distanz zur Innenstadt nur wenige Minuten. Entsprechend ist die Attraktivität für Wohn- und Gewerbenutzung im Hochbord stark gestiegen. Aus einem erfolgreichen Studienauftrag 2015 ging ein prägnanter Stadtbaustein hervor, der den Auftakt des neuen Quartiers bildet und 2022 eröffnet wurde.

Als Silhouette der Stadtkante und Auftakt ins Quartier besetzen zwei robuste Baukörper, ein Langhaus im Norden und ein Punkthaus im Süden, das Grundstück und orientieren sich an der übergeordneten städtebaulichen Struktur des Hochbords. Ihr konischer Zwischenraum bündelt Passantenströme und schafft mit einer Arkade attraktive Aussenräume. Im Sockel des südlichen Volumens befindet sich ein Grosshändler, Gewerbe- und Büroflächen. Darüber fächern sich zwei Flügel auf, die urbane Klein- und Loftwohnungen beherbergen. Das nördliche Langhaus beherbergt im Erdgeschoss Gewerbe und Maisonette Wohnungen. Darüber liegen zahlreiche Wohnungen in diversen Grössen, die über eine Loggia, wie von einer Loge aus, dem emsigen Treiben um das Areal zusehen können, während die knospenförmigen Erker mit Blick in den ruhigen Wohnhof einen Gegenpol bilden.

Das Hochbord Quartier liegt zwischen Dübendorf und dem Bahnhof Stettbach. Dieser bildet ein modernes Stadttor und verbindet das angrenzende «Hoffnig Areal» innert Minuten mit Zürich. Ein erfolgreicher Studienauftrag 2015 brachte einen prägnanten Auftakt ins neue Quartier hervor, der 2022 eröffnet wurde. Als Silhouette der Stadtkante besetzen zwei Baukörper, ein Langhaus im Norden und ein Punkthaus im Süden, das Grundstück und orientieren sich an der Struktur des Hochbords. Ihr konischer Zwischenraum bündelt Passantenströme und schafft mit einer Arkade attraktive Aussenräume.

Team:
Raul Vașvari, Juan Alcalá, Bo Cheng, Marvin Junghanns, Lucius Delsing, Katharina Püschel, Stephanie Klein, Felix Gehrke, Simon Yacoub, Eva Changivy, Erich Schäli, Bo Li, Andreas Kopp, Elena Pérez Borell, Shehrie Islamaj
Projektleitung: Christian Brawand, Mischa Trnka


In Zusammenarbeit mit:
Studio Vulkan Landschaftsarchitekten, Zürich und Bivgrafik, Zürich

Hochbord, Dübendorf
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