Info

Hochhaus
Baden

Wettbewerb: 2009
Realisierung: 2019–2023 (Haus Ost)
Wohnungsbau / Büros

In Zusammenarbeit mit pool Architekten
Bauherrschaft: Akara Funds

Bewaldete Hügelzüge umschliessen den von der Limmat gebildeten Talboden von Baden. Mit der ABB-Stadt im Westen, der Bäderstadt im Zentrum und Ennetbaden im Osten verfügt die Stadt über eine vielfältige und filigrane Silhouette. Die mächtigen und dichten Bauten auf dem ABB-Areal werden nun, dank eines in Arbeitsgemeinschaft mit Pool Architekten gewonnen Wettbewerbes von 2009, mit zwei Zwillingstürmen ergänzt, die entlang des Gleisfeldes zu stehen kommen und Platz für Wohn-, Büro- und Gewerbeflächen bieten.

In Ihrem Ausdruck sind die sechzig Meter hohen Häuser in dunkles Metall gekleidet, um den Kontrast zu den Wäldern zu dämpfen. Der beinahe quadratische Grundriss verleiht den Türmen eine ungerichtete, statische Proportion und verhindert mächtige Ansichten. Der tektonische Aufbau ist an der Fassade ablesbar, indem die Bandfenster und das geschlossene erste Obergeschoss, sowie die mächtigen Stützen auf Stadtebene den Kraftverlauf indizieren. Dank der überhohen, sternförmigen Grundrissdisposition im Erdgeschoss fliesst der Stadtraum über baldachinartige Vorbereiche zu den anschliessenden Eingangshallen und Gewerberäumen. Die Büroetagen verfügen durch die klare statische Struktur über eine hohe Flexibilität. Die wohl proportionierten Raumkammern der Wohnungen bilden eine spannende Raumfolge und verfügen, einem Altbau ähnlich, über einen hohen Gebrauchswert für verschieden Lebenssituationen. Zu einem hohen Grad dem Ideal der Chicagoer Schule verpflichtet, verfügen die skulpturalen Baukörper über keine Balkone, kompensieren dies jedoch mit grosszügigen Schiebefenstern, Loggien und einer attraktiven Dachterrasse. Diese ist begrünt wie die umliegenden Hügel.

Bewaldete Hügelzüge umschliessen Baden. Mit der ABB-Stadt im Westen, der Bäderstadt im Zentrum und Ennetbaden im Osten verfügt die Stadt über eine vielfältige Silhouette. Diese wird nun, dank eines gewonnenen Wettbewerbs, mit zwei Zwillingstürmen ergänzt. Der beinahe quadratische Grundriss verleiht den Türmen eine statische Proportion und verhindert mächtige Ansichten. Dem Ideal der Chicagoer Schule verpflichtet, verfügen die skulpturalen Baukörper über keine Balkone, dafür über eine attraktive Dachterrasse. Diese ist begrünt wie die umliegenden Hügel.

Hochhäuser, Baden

Team:
Daniel Hässig, Corinne Späni, Christoph Schwander, Nicolas Rüegg, Fabian Furrer, Christoph Schmid
Projektleitung: Jürg Andreas Riedl
Team pool Architekten:
Julia Neubauer, Younjin Cho, Marta Brito da Costa, Michael Riker, Andreas Helbling, Andrea Berger, Maria Vita, Andrin Messerli, Chiara Hassinger
Projektleitung: Andrea Hüttl, Bettina Komminoth, Tanja Sussmann

In Zusammenarbeit mit:
pool Architekten, Zürich; Schnetzer Puskas Bauingenieure, Zürich; Amstein + Walter AG Gebäudetechnik, Zürich; Kopitsis Bauphysik, Zürich; HKG Engineering Elektroplanung, Zürich; Naef Landschaftsarchitekten, Brugg; HRS Real Estate Totalunternehmen, Zürich; Bauherrschaft Akara Funds, Zug

Hochhaus, Baden
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