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Oeschareal
Zug

Studie: 2017
Realisierung: 2024–2027
Bauherrschaft: Erbengemeinschaft M. Britschig-Oesch, Korporation Zug und awzug

Ein Obsthain, ein Bauernhaus mit stattlichem Landsitz und weite Felder. Auf dem Oeschareal wähnt man sich in der Peripherie, steht aber tatsächlich mitten in Zug. Umgeben von Industriebauten entlang der General-Guisan-Strasse im Norden, dem Stiermarkt im Osten, typischen Schweizer Zeilenbauten im Westen und begrenzt durch die Chamerstrasse, Bahndamm und Strandbad Zugersee im Süden, findet das künftige Quartier auf der Fläche von fünf Fussballfeldern klare Grenzen auf. Eine wichtige Qualität für die Identität eines neuen Stadtteils, der dank einem 2017 gewonnen Studienauftrag entwickelt und geplant wird.

Vier Längszeilen und zwei kräftige Gebäuderücken im Norden formen zwei Wohnhöfe, die sich in einer grosszügigen Geste zum See hin öffnen. Ein langgezogener Quartierplatz in der Mitte bildet das Herz der Anlage und ist gleichzeitig Teil der Hauptachse, die das neue Quartier an die Nachbarschaft anbindet. An dieser Erschliessungsachse liegt von Norden nach Süden eine attraktive Abfolge von verschiedenartigen Plätzen. Von Osten nach Westen unterteilen zwei versetzt angeordnete Querungen das neue Stadtgebiet. Diese Durchlässigkeit begünstigt eine Angliederung an das Wohnquartier im Westen und ermöglicht eine Realisierung in mehreren Etappen. Es entsteht eine starke, M-förmige Siedlungsfigur, die auch ablesbar bleiben wird, sollten die Bauten durch unterschiedliche Architekten geplant werden. Der denkmalgeschützte Landsitz, einst umgeben von weiten Feldern, wird seiner prominenten Lage entsprechend zum Quartiertreffpunkt.

Auf dem Oesch Areal wähnt man sich in der Peripherie, steht aber tatsächlich mitten in Zug. Umgeben von Industrie- und Zeilenbauten, dem Stiermarkt und dem Strandbad Zugersee findet das künftige Quartier klare Grenzen auf. Prägend für den neuen Stadtteil, der dank einem 2017 gewonnen Studienauftrag geplant wird. Vier Längszeilen und zwei kräftige Gebäuderücken im Norden formen zwei Wohnhöfe, die sich in einer grosszügigen Geste zum See hin öffnen. Es entsteht eine starke, M-förmige Siedlungsfigur, in dessen Mitte der denkmalgeschützte Landsitz steht und zum Quartiertreffpunkt wird.

Oeschareal, Zug
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